Wie verführe ich ihn?



Vor kurzem war ich mit meiner alten Schulfreundin Sarah etwas trinken und wir diskutierten über eine Frage, die bei Frauen häufig aufkommt: “Wie verführe ich ihn?“. Sarah hat ungefähr den halben Planeten bereist und immer die witzigsten Storys auf Lager. Auffallend oft handelt es sich dabei um Männergeschichten, sodass ich mich manchmal frage, ob Sarah das weibliche Pendant zum Seemann ist, der “eine in jedem Hafen” hat. Als pflichtbewusster Dating-Coach lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, nachzuhaken, was Sarahs Geheimnis der Verführung ist – und mir fällt abrupt die Kinnlade runter:

“Wenn ich ehrlich bin – keine Ahnung. Meistens passiert das einfach so. Wenn ich jetzt auf Teufel-komm-raus einen Mann verführen müsste… Ich hätte keinen Plan, wie ich das anstellen soll.”

Wie konnte das sein? Sitzt eine attraktive Kosmopolitin wie Sarah etwa den ganzen Abend einsam an der Hotelbar und wartet darauf, dass ihr ein charmanter Fremder einen Drink bestellt? Bestimmt nicht. Denn das Geheimnis der Verführung ist kein Sammelsurium von Techniken und Strategien, sondern eine innere Haltung, welche dazu führt, dass verführerische Menschen wie Sarah automatisch viele kleine Details “richtig machen”. Ihr Augenkontakt hat genau die richtige Dauer, Berührungen fühlen sich vollkommen natürlich an und jede Interaktion weckt beim Gegenüber den Wunsch nach “mehr”.

Doch wie kommt man als Frau ohne Verführerinnen-Instinkt zu dieser Haltung? Egal ob du nur etwas eingerostet bist, oder du dich zum ersten Mal überhaupt bewusst an das Thema wagst: Der Trick besteht darin, immer ein wenig mutiger zu sein, als du ängstlich bist. Stell dich einfach mal eine halbe Fußbreite näher an das Objekt deiner Begierde, halte Augenkontakt eine Sekunde länger, drehe dich vollständig zu ihm und mach mit deinen Armen etwas anderes, als sie zu kreuzen. Halte Berührungen halbe Sekunde länger als üblich. Menschen sind extrem gut darin, Abweichungen im üblichen Verhalten zu erkennen.

Selbst wenn ein Mann deine Avancen nicht bewusst wahrnimmt – sein Unterbewusstsein bemerkt es. Häufig musst du ab diesem Punkt schon kaum mehr tun, als “Ja” zu sagen, denn viele Männer wollen hier schon das Ruder übernehmen. Wenn dir das genügt, oder du ihn einfach nur ins Bett zerren möchtest – Klasse!

Und klar – du könntest einem Kerl auch einfach “Komm vorbei. Bring Pizza, Wein und Kondome mit” schreiben und hättest in vier von fünf Fällen noch nicht einmal das Telefon weggelegt, bevor es an deiner Tür klingelt. Doch manchmal ist der Weg genauso interessant wie das Ziel.

Oder du bist an einem Mann interessiert, auf dessen romantischem Radar du noch gar nicht wirklich aufgetaucht bist. Deswegen hier nun einige Tipps, wie du Männer verführen kannst, ohne dafür zur Holzhammer-Methode zu greifen.

Macht und Machtspielchen

Mit steigender Lebenserfahrung hat so ziemlicher jeder Mann eine Serie von “Moves” die er anzubringen versucht, sobald eine Frau ihm gefällt. Wenn du nicht die letzten 10 Jahre auf dem Mond verbracht hast, dürften die meisten davon für dich leicht zu erkennen und zu parieren sein. Doch warum solltest du das tun wollen? Ganz einfach – du zeigst ihm damit, dass du keine gewöhnliche Frau bist. Du bringst ihn dazu, sich Gedanken zu machen, wie er dich erobern kann. Besonders selbstbewusste Männer genießen das spielerische Hin-und-her eines Flirt’s mit einer starken, schlagfertigen Frau.

Doch Vorsicht: Achte darauf, dass du in deiner verbalen Kommunikation und deiner Körpersprache weiterhin einladend wirkst, ansonsten verschreckst du so manchen Kandidaten – entweder weil er denkt du seist überhaupt nicht interessiert, oder eine eingebildete Zicke. Die Dosis macht das Aphrodisiakum.

Wie verführe ich einen Mann am besten?

Körpersprache

Dreh dich mit deinem Körper zu ihm hin, halte Augenkontakt, lächle, streich deine Haare zurück, entblöße deinen Hals – all diese Sachen hast du bestimmt schon mal gelesen oder gehört. Und sie sind auch richtig. Doch selbst die beste Körpersprache wirkt aufgesetzt, wenn die innere Haltung nicht stimmt.
Um deine Anziehungskraft noch authentischer wirken zu lassen, kann es helfen, wenn du einen Schauspieler-Trick anwendest: Horche auf deine Emotionen und versuch sie zu verstärken. Wenn du innerlich Lust und Anziehung empfindest, lass dieses Gefühl vollständig zu. Du musst nicht einmal körperlich etwas tun – die subtile Veränderung in deinem Ausdruck wird deinem Gegenüber intuitiv auffallen. Wenn er nicht zu verkopft ist.

Kopf- und Körperkontakt

Egal wie verführerisch du sein magst – du wirst kaum einen Menschen mehr anturnen können, als sein eigener Kopf es kann. Und wenn der sich gerade noch mit dem Wocheneinkauf, dem Trainingsplan oder der aufgeschobenen Steuererklärung rumschlägt, müsstest du wahrscheinlich in Reizwäsche aufkreuzen, damit dein Gegenüber den Schuss hört. Wenn du also das Gefühl hast, dass dein Gesprächspartner nicht vollständig in der Situation anwesend ist, solltest du ihn zunächst “wecken”, bevor du ihn mit erotischen Signalen überfällst.


Der Schlüssel dazu: Körperkontakt. Finde einen Vorwand, um ihn zu berühren
. Etwa ein Knuff auf den Arm und ein mit gespielter Empörung vorgebrachtes “Hey, denkst du etwa gerade an andere Frauen?”. Oder du nimmst seine Hand und vergleichst die Größen eurer Handabdrücke. Dir fällt sicher etwas ein. Selbst ein unter “schlechtem” Vorwand erzeugter Kontakt ist besser als kein Kontakt. Wenn alles nix hilft, kannst du auch vorschlagen, die Location zu wechseln. Das wirkt wie ein Reset-Knopf und du bekommst eine zweite Chance.

Was du allerdings sein lassen solltest ist übertrieben zärtliches Gestreichel und Gekraule – ich kenne keinen Mann, der das wirklich mag, wenn er gerade nicht “in Stimmung” ist. Wenn er gerade mit etwas anderem beschäftigt ist und seinen Fokus noch nicht auf dich verschoben hat, fühlt sich leichtes Getatsche für ihn eher lästig an.

Umgekehrt kannst du auch – wenn deinem Gegenüber bereits ein Licht aufgegangen ist in welche Richtung ihr beide steuert – einfach seine Fantasie die Arbeit erledigen lassen, selbst wenn ihr noch gar nicht beisammen seid. Etwa indem du ihm schon vor dem Date eine Vorschau darauf gibst, was ihn erwartet, ohne dabei all zu konkret zu werden. Lass ihn selbst die Lücken füllen. Schick ihm zum Beispiel ein Foto von dir in deinem Abend-Outfit: “Ist das zu gewagt?” Oder frag ihn, ob er am nächsten Tag früh raus muss. Bis ihr euch trefft, ist er im Kopf schon drei mal über dich hergefallen.

Wie verführe ich einen Mann richtig?

Stichwort: Nähe und Distanz

Wenn du eher eine diskrete Natur bist, solltest du dir weniger Gedanken darüber machen WAS du tust, sondern WO du es tust. Der selbe Blickkontakt, der dich in einem Club nicht mal am Türsteher vorbei bringt, kann in der Kaffee-Küche im Büro die Situation an den Rand der Eskalation bringen. Du bekommst also starke Resultate für vergleichsweise geringen Einsatz und kleines Risiko.
Wählst du deine Umgebung so, dass er dir nah sein will, aber nicht kann, kann ihn schon eine leise Berührung um den Verstand bringen. Wenn du es auf die Spitze treiben willst (und es eurer Beziehung angemessen ist) sag ihm, was du gern mit ihm anstellen würdest. Oder besser noch: Flüster es ihm ins Ohr.

Umgekehrt musst du mit wachsender räumlicher Distanz deutlicher werden. Wenn ihr nicht einmal mehr in der selben Stadt wohnt, tun es vielleicht nur noch eindeutige Fotos und Dirty Talk. Wähle deine Umgebung also zu deinem Vorteil, und sei bereit, dir einzugestehen, wenn die äußeren Umstände zu stark gegen dich arbeiten.

Bedenke: Insbesondere wenn eure Interaktionen sich ausschließlich auf Nachrichten belaufen, konkurrierst du mit so ziemlich allem anderen, was gerade in seinem Leben passiert. Und eine “virtuelle” Person vergisst man einfach viel leichter als eine, der man jeden morgen im Coffeeshop begegnet. Kein Mann, der nicht völlig verzweifelt ist, wird kilometerweit zu einer Frau fahren, die ihm nur die allerleiseste Andeutung von Interesse gegeben hat.

Gelingt es dir jedoch, sein inneres Feuer anzufachen, wird es wenig geben, was ihn noch aufhält.

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Über DocJesco

DocJesco ist Autor & Beziehungscoach mit 2.4 Mio. Youtube-Aufrufen und über 500.000 Blog-Lesern pro Jahr.Er hat es sich zur persönlichen Lebensaufgabe gemacht, die Beziehungsprobleme von Personen im deutschsprachigen Raum zu lösen, so dass diese sich persönlich weiterentwickeln, ihre Beziehung auf ein neues Level heben können und somit auch zu einer positiven Entwicklung unserer Gesellschaft beitragen.