Wo lernt man Männer kennen?



Dating-Apps, Online-Partnerbörsen oder doch lieber ganz altmodisch in die Bar an der Ecke? Wo lernt man Männer kennen (die es ernst meinen)? Nie waren die Möglichkeiten, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, zahlreicher. Wo vor fünf Jahren noch gerade einmal 2% der Bevölkerung über ein Online-Dating-Portal in feste Hände gekommen sind, hat im Jahr 2018 immerhin schon knapp jeder zweite schon mal einen Partner im Internet gefunden.

Online-Dating-Apps sind aus dem Dating-Markt nicht mehr wegzudenken und machen den Kennenlern-Hotspots der realen Welt beachtliche Konkurrenz.

Doch wo das Angebot groß ist, geht, im Wunsch, alle Optionen zu erwägen, schnell die Übersicht verloren. “Entscheidungsparalyse” nennen Experten das. Es wird also Zeit, Online- und Offline-Dating-Lösungen auf ihre Vorteile und Nachteile abzuklopfen, damit auch du dein perfektes Match findest.

Online

“Na, Praline? Willst ‘ne Füllung?” – Zack! Gelöscht! Der Nächste bitte!

Ein nicht zu verleugnender Vorteil der Online-Lösung ist, dass zwischen dir und den ungehobelten Creeps des Weltnetzes ein Bildschirm und mehrere Kilometer Glasfaserkabel liegen. So befreist du dich mit dem Löschen-Button schnell und effektiv aus unangenehmen Situationen. Die Distanz des Online-Datings schafft Sicherheit – auch beim Schreiben von Nachrichten. Als vorsichtige Natur kannst du hier genau abwägen, was du preisgeben und wie sehr du bei der Interaktion mit deinem Match auf’s Gas treten willst. Es kann jedoch passieren, dass bei all der kühlen Effizienz der Flirtfaktor auf der Strecke bleibt. Da in den meisten Datingnetzwerken ohnehin ein Männerüberschuss herrscht, kann das Verwalten eines Online-Dating-Profils leicht in Arbeit ausarten. Außerdem: Nicht jeder attraktive Mann ist ein Poet an der Tastatur. Und wenn eure Interaktion über zu lange Zeit nur in Schriftform stattfindet, werdet ihr am Ende eher Brieffreunde als Lover.

Apropos Brieffreundschaft: Wer Männer online kennenlernen will, muss damit rechnen, dass der potenzielle Partner unter Umständen viel zu weit entfernt lebt. Die Online-Partnersuche funktioniert vor allem in Städten mit einer Einwohnerzahl jenseits der 100.000 – andernfalls sind auf den Plattformen vermutlich nicht genügend Nutzer in der passenden Altersgruppe aktiv.

Welche Online-Plattform sich wirklich lohnt

Auch wenn der Ruf oft zweifelhaft ist, eine Dating-App ist im europäischen Raum die einfachste Möglichkeit, Online ein Date zu finden. Die App ist in der Basisversion kostenlos und setzt mit der unkomplizierten Swipe-Methode vor allem auf den optischen Ersteindruck. Doch Vorsicht: Statistiken, die von den Machern einer bekannten Dating-App herausgegeben wurden, haben gezeigt, dass ungefähr 20% der Männer 80% der Likes von Frauen bekommen. Der attraktive Mann mit dem du gerade flirtest, ertrinkt vermutlich in Matches.

Etwas gediegener geht es auf Online-Partnerbörsen zu. Die kostenpflichtige Mitgliedschaft schreckt Trolle und Fakes ab und sorgt für eine allgemein gehobenere Gesprächsqualität. Dank umfangreicher Profile kannst du dir bereits im Vorfeld einen guten Überblick über deine Kontakte verschaffen. Allerdings ist das Preismodell der Partnerbörse auch ihr Nachteil: Knapp 60 Euro monatlich sind angesichts der starken Konkurrenz eine Menge Heu. Ohne Premiummitgliedschaft büßt der Dienst viel von seiner Leistungsfähigkeit ein.

Apps wie “Bumble” funktionieren ebenfalls nach dem Prinzip, welches in anderer Form aus der weit verbreiteten App “Tinder” bekannt ist: Swipen, Matchen, Chatten. Allerdings kannst nur du als Frau hier die erste Nachricht senden. Der Vorteil: Die Herren der Schöpfung benehmen sich wesentlich besser. Außerdem kannst du im Vorfeld eingeben ob du romantische, soziale oder berufliche Kontakte suchst. Der Nachteil: Zwischen Match, Antwort und Rückantwort dürfen jeweils nur 24 Stunden vergehen. Verlängerungen dieses Zeitraumes sind kostenpflichtig. Wenn du nicht vorhast, die App mindestens einmal pro Tag zu starten, ist eine App wie “Bumble” vermutlich eher nichts für dich.

So maximierst du deinen Online-Dating-Erfolg

Mache ein gutes Foto von dir
Deine Fotos sollten Besuchern deines Profils einen Eindruck von deinem Erscheinungsbild ermöglichen und du solltest eindeutig identifizierbar sein. Das bedeutet: Keine Gruppenfotos, kein Hüte und Sonnenbrillen (es sei denn du bist Spion) und keine Reisebilder die ausschließlich deinen Rücken vor einem malerischen Strandpanorama zeigen. Und falls die Zeiten, in denen du 5x pro Woche das Fitnessstudio besucht hast, etwa 5 Jahre und 20 Kilo zurückliegen, solltest du lieber ein aktuelles Bild wählen. So siebst du direkt die Männer aus, die nicht an deinem Körpertyp interessiert oder ausschließlich auf optische Reize fokussiert sind.

Beziehungsstatus mal anders
Z.B. “Mein zukünftiger Ehemann verpasst gerade die besten Jahre meiner Brüste.”Humor wirkt einladend. Trau dich, aus der Masse hervorzustechen. Das gibt den Männern eine Gelegenheit, dich direkt mit einem sympathischen Eröffnungstext anzuschreiben. Das kann eine witzige Selbstbeschreibung oder ein skurriles Foto sein. Klassiker wären zum Beispiel: “Schick mir deinen schlechtesten Anmachspruch!”, “Wenn ich dich zuerst anschreiben soll, schreib einfach!” oder “Frag mich nach meinem Lieblingspokemon!”

Vermeide Interview-Fragen
“Wie heißt du?” “Was machst du beruflich?”  Solche Fragen sind zwar unverfänglich, lenken das Gespräch aber schnell in viel zu ruhiges Fahrwasser und nehmen selbst dem wortgewandtesten Casanova den Wind aus den Segeln.

Wo lernt man Männer kennen, die es ernst meinen?

Besser Offline

Der Vorteil des Offline-Datings – vor vielen Jahren einst nur als “Dating” bekannt – liegt auf der Hand: Du bekommst direkt einen Eindruck von Mimik, Gestik und Stimme deines Gegenübers und fühlst sofort, ob die Chemie zwischen euch beiden stimmt. Du kannst quasi jederzeit Menschen kennen lernen. Außerdem dürfte sich ein real zustande gekommener Smalltalk deutlich weniger forciert anfühlen als ein zuvor online vereinbartes Kaffeedate.

Wenn du eine wagemutige Natur bist, kannst du einen Mann, der dir gefällt, auch direkt ansprechen. Eine selbstbewusste Gesprächspartnerin lässt sich viel schwerer ignorieren als eines von zwei Dutzend “Matches” im Stil von Apps wie “Tinder”.

Auf der anderen Seite brauchst du auch wesentlich mehr Fingerspitzengefühl, um aus einer unangenehmen Situation zu “entkommen” ohne dein Gegenüber zu verletzen. Denn mal ehrlich: Wer will sich schon den halben Abend auf der Damentoilette verstecken? Viele Frauen immunisieren sich gegen solche Situationen von vornherein, indem sie sich ausschließlich im Umfeld ihrer Freundinnen aufhalten. Das mag funktionieren, schreckt aber auch unter Umständen ab: Manch ein tapferer Kerl könnte wohl den Mut aufbringen, dich allein anzusprechen – aber sich möglicherweise vor dir UND deinen Freunden zu blamieren dürfte den meisten Herren doch eine Nummer zu groß sein. Du willst angesprochen werden? Probier diesen Trick: Falls du also nicht extrovertiert genug bist, um proaktiv Männer ansprechen zu gehen, solltest du es den Herren so einfach wie möglich machen, mit dir ins Gespräch zu kommen.

Neben einem einladenden Lächeln und einer offenen Körpersprache können vor allem ein auffälliges Accessoire oder ein zur Location passender Gegenstand Wunder wirken. Sie erleichtern den Einstieg in ein Gespräch enorm, denn dein Gegenüber kann dich darauf ansprechen. Für den Alltag in Bus, Bahn und Buchhandlung eignet sich zum Beispiel ein Jutebeutel mit einem lustigen Spruch.
Im Nachtleben bietet sich ironisch-trashiger Modeschmuck, ein alberner Hut oder auch eine Reminiszenz an die Neunziger an: Eine Freundin von mir trägt zum Beispiel einen Ninjaturtle als Anhänger an ihrer Handtasche.

Diese Orte eignen sich für den Alltagsflirt am besten

Coffee-Shops – egal ob zum gemütlichen Lesen, zum Quatschen mit Freunden oder einfach nur zum Arbeiten. Coffee-Shops sind heimelig und gemütlich und erlauben unkomplizierte Gespräche. Lass die Kopfhörer ausgestöpselt, platziere ein Buch mit gut sichtbarem Cover auf deinem Tisch und arbeite bei einem Café Latte deinen E-Mail-Stapel ab. Ideal für introvertierte Frauen.

Bus und Bahn – wenn du nicht gerade zur “Rush-Hour” in der gerammelt vollen Tram unterwegs bist, kann sich hier durchaus ein Flirt entspinnen. Allerdings könnte es passieren, dass sich eure Wege schon bei der nächsten Haltestelle trennen – trau dich also extrovertiert zu sein! Der Vorteil: Läuft das Gespräch aus dem Ruder oder kriegst du einen Korb, kannst du einfach aussteigen und die nächste Bahn nehmen.

Privatpartys – Anders als in diversen Locations des örtlichen Nachtlebens ist die Chance sehr hoch, dass du auf einer Privatfeier so ziemlich jeden Gast über einige Ecken kennst. Das erleichtert das Knüpfen neuer Kontakte und bietet ausreichend Gesprächsstoff für die sonst eher holprigen ersten Minuten. Doch Vorsicht: Nicht, dass dein Traumprinz als +1 der örtlichen Prinzessin eingeritten ist. Das wäre sonst sehr peinlich für euch beide.

*Rechtl. Hinweis: Die im Artikel erwähnten Apps, Partnerbörsen oder Namen/Marken wurden nur beispielhaft genannt. Die Namen (der Portale) sind gesellschaftlich hinreichend bekannt, es handelt sich daher nicht um Werbung, sondern um eine beispielhafte Spezifizierung. DocJesco wurde für keine Erwähnung einer Marke o.Ä. bezahlt.

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