Vertrauen wieder zurückgewinnen

In diesem Artikel wirst du erfahren, wie du das Vertrauen deines Partners bzw. deiner Partnerin wieder zurückgewinnst.
Viele Paare kommen im Laufe ihrer Beziehung einmal oder auch wiederholt in die Situation, dass Vertrauen verloren geht. Je öfter das passiert, umso schwieriger wird der Weg, das verlorene Vertrauen wiederaufzubauen oder anders gesagt, wieder zurückzugewinnen. Und sicherlich ist es auch davon abhängig, wodurch ein Vertrauensbruch ausgelöst wurde.
Du wirst mir Recht geben, wenn ich sage „Vertrauen ist ein wichtiges Fundament für eine gefestigte Beziehung“. Ohne Vertrauen wären wir kaum fähig, eine Beziehung harmonisch zu führen. Wir würden unseren Partner oder unsere Partnerin womöglich ständig kontrollieren und äußerst eifersüchtig in jeder erdenklichen Situation reagieren. Das Vertrauen zu unserem Partner ist eigentlich ein großes Eingeständnis unserer Liebe. Schließlich gehen wir das Risiko ein, enttäuscht zu werden. Sobald Vertrauen verloren geht, wird auch oft die Liebe zueinander in Frage gestellt.
Wie schwerwiegend der Vertrauensbruch ist, hängt auf jeden Fall von den Bedingungen ab, unter denen der Vertrauensbruch stattfand.
Auslöser können z.B. sein, dass sie oder er
gelogen hat

  • fremdgegangen ist
  • sich heimlich mit einer anderen Person trifft
  • nicht mehr über alles spricht
  • sich plötzlich abkapselt
  • sich respektlos verhält
  • den Partner bzw. die Partnerin vor anderen bloßstellt
  • immer wieder Versprechungen macht und nicht einhält
  • sich nicht an Absprachen oder Vereinbarungen hält
  • u.v.m
    In den meisten Fällen ist etwas Gravierendes vorgefallen, was eine Beziehung enorm ins Wanken bringen kann. Oft führt es sogar dazu, dass Partner oder Partnerin oder sogar beide daran zweifeln, ihre Beziehung so weiterführen zu können. Kennst du diese Situation, in der man plötzlich alles hinterfragt? Vertrauen ist nun einmal eine der tragenden Säulen überhaupt in einer Partnerschaft. Vertrauensverlust kann für eine Beziehung sehr belastend sein. In vielen Fällen kommt es leider zur Trennung.
    Allerdings muss das nicht so weit kommen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, oder wie heißt es so schön? Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, das Vertrauen deines Partners oder deiner Partnerin wieder zurückzugewinnen.
    Und nun zu dir. Was auch immer vorgefallen ist, du willst unbedingt das Vertrauen von ihr/ihm zurückgewinnen?
    Am leichtesten wäre es sicherlich, wenn der du glaubhaft versichern würdest: “Ich sehe ein, dass ich Mist gebaut habe. Ich bereue es sehr und verspreche, mich in Zukunft an die getroffenen Abmachungen zu halten.” Und deine Partnerin bzw. dein Partner könnte sagen: “Schatz, ich glaube dir und ich verzeihe dir.” Und alles wäre wieder gut.
    So einfach ist aber nicht. Vertrauensbruch oder Fehltritte passieren häufig aus einem ganz bestimmten Grund. Und meistens haben beide Partner damit zu tun. Vielleicht sind Frust oder Ängste im Spiel. Vielleicht ist demjenigen, der den anderen verletzt, auch gar nicht klar, dass er mit seinem Verhalten einen Vertrauenbruch ausgelöst hat.
    Letztendlich geht es bei einem Vertrauensbruch immer um verletzte Gefühle auf beiden Seiten. Das gegenseitige Akzeptieren und Respektieren dieser Gefühle ist die wichtigste Grundlage, Vertrauen wiederaufzubauen. Und das geht nur durch offene und intensive Kommunikation.
    Hier findest du wichtige Tipps oder die wichtigsten Schritte, die du oder besser noch, die ihr gemeinsam gehen solltet, um eure Beziehung wieder auf eine vertrauensvolle Basis zu stellen.

    1) Klärendes Gespräch

    Bitte deinen Partner bzw. deine Partnerin freundlich um ein Gespräch und nimm möglichst den Terminvorschlag so an, wie er dir unterbreitet wird. Mache schon in dem Moment klar, dass du die Verantwortung übernimmst. Beispielsweise könntest du sagen: „Schatz, ich weiß, ich habe Mist gebaut und dich angelogen. Und du hast echt allen Grund, wütend auf mich zu sein. Ich möchte dir aber gerne erklären, warum es so gelaufen ist. Würdest du dir in den kommenden Tagen einen Moment Zeit für ein Gespräch mit mir nehmen?“

    2) Entschuldigung und ehrliche Erklärung

    Lege die Karten offen auf den Tisch. Nur wenn du ganz klar Stellung beziehst und die Verantwortung für dein Verhalten übernimmst, hast du überhaupt eine Chance das Vertrauen deines Partners zurückzugewinnen. Gleich zu Beginn eures Gesprächs solltest du dich dafür entschuldigen, dass du ihre bzw. seine Gefühle verletzt hast. Außerdem solltest du bekräftigen, dass es nicht noch einmal vorkommt. Z.B. könntest du es so formulieren: Weißt du, du bedeutest mir sehr viel und ich möchte mich von ganzem Herzen bei dir entschuldigen, dass ich dich so hintergangen habe. Ich hatte mich so geärgert und irgendwie hat das dann diese Trotzreaktion in mir ausgelöst.“
    Offen und ehrlich solltest du über das sprechen, was vorgefallen ist und vor allem warum. Und verschweige nichts, denn es könnte dir in einer anderen Situation gewaltig auf die Füße fallen. Alles kommt, auf welchem Weg auch immer, irgendwann heraus. Gib ihr bzw. ihm zu verstehen, dass du schrecklich fühlst und alles dafür tun möchtest, dass ihr euch wieder gegenseitig vertrauen könnt. Achte darauf, ob dein Gegenüber dir wirklich zuhört und ob das, was du sagst, auch ankommt. Wir haben alle unsere persönlichen Beziehungsgrenzen, doch diese können sehr unterschiedlich aussehen. Was für dich eine kleine Notlüge ist, kann für den anderen ein absoluter Fehltritt sein, der natürlich eine entsprechende Reaktion auslöst. Je ehrlicher du erklärst, was passiert ist und vor allem, was dich dazu bewegt hat, umso eher besteht die Chance, dass dein Verhalten auf Verständnis stößt.

    3) Versuche es mit ihren/seinen Augen zu sehen

    Versuche dich in die Lage des anderen zu versetzen. Stell dir vor, du wärst betrogen worden. Wie wäre wohl deine Reaktion? Überlege einmal ganz ehrlich, was das in dir auslösen würde. Das kann dir sehr dabei helfen, zu verstehen, wenn dein Partner oder deine Partnerin, in dieser Situation laut wird oder dich beschimpft, wenn er oder sie von deinem Vertrauensbruch erfährt. Rechtfertigungen oder Schuldzuweisungen bringen dich in dem Moment keinesfalls weiter. Du solltest dir bewusst machen, dass du die Verantwortung für die Situation trägst. Und den Schmerz des anderen musst du dann auch in dem Moment aushalten. Sollte es zu heftigen verbalen oder sogar körperlichen Attacken kommen, solltest du lieber kurz auf Abstand gehen. Erkläre, dass du die Reaktion absolut verstehen kannst, und dass du womöglich ähnlich reagiert hättest. Du könntest es beispielsweise so formulieren: „Schatz, ganz ehrlich, wenn ich mir vorstelle, dass du dich heimlich mit deinem Ex getroffen hättest, wäre ich wahrscheinlich noch viel mehr ausgetickt. Das wird mir jetzt richtig klar. Ich will mich aber mit dir auf keinen Fall noch mehr streiten. Lass uns lieber einen Moment Pause machen und durchatmen und dann gemeinsam besprechen, wie ich es wieder gut machen kann.“

    4) Lass sie/ihn in Ruhe sprechen

    Nachdem du dich erklärt hast, lass ihn bzw. sie in Ruhe sprechen. Auch du musst verstehen, was du in den Augen deines Partners bzw. deiner Partnerin falsch gemacht hast. So kommt es nicht zu Missverständnissen und du kannst nachvollziehen, was genau Probleme verursacht. Das hilft dann auch dir für die Zukunft, direkt gegen zu steuern.

    5) Nur wer fragt, bekommt Anworten

    Frage ganz konkret nach, was du jetzt dafür tun kannst, damit du wieder ein vertrauenswürdiger Partner für sie bzw. ihn bist. Nimm ernst, was dir entgegengebracht wird, auch wenn du dich im ersten Moment vielleicht schwertust, es zu anzunehmen. Nur durch deine Fragen, kannst du genau erfahren, was in Zukunft von dir erwartet wird und du kannst im nächsten Schritt Anmerkungen oder Vorschläge dazu machen, wenn du dich durch die Erwartungshaltung zu sehr eingeschränkt fühlst.
    Folgende Fragen könnten helfen:
    Denkst du, dass du mir verzeihen kannst?
    Was kann ich jetzt tun, um dir zu beweisen, dass ich alles für unsere Beziehung tun will?
    Möchtest du denn, dass wir alles tun, um uns wieder zu vertrauen?
    Bist du denn bereits, mit mir gemeinsam daran zu arbeiten, damit mir nicht noch einmal so ein Ausrutscher passiert?
    Wichtig sind dann Vorschläge, mit denen du demonstrierst, dass du ihr bzw. ihm auf jeden Fall entgegenkommen möchtest.

    6) Heilung braucht Zeit

    So ein Vertrauensbruch, sei es nun ein Seitensprung oder ein emotionaler Betrug, ist nicht so leicht weg zu stecken. Auch wenn du und dein Partner sich langsam wieder annähern, ist es ratsam, nichts zu überstürzen und vor allem nichts zu erzwingen. Respektiere, wenn sie bzw. er Zeit braucht, um die Verletzung zu verarbeiten. Zeige, dass du Geduld hast und dass er bzw. sie sich auf dich verlassen kann. Nur so sorgst du dafür, dass das Vertrauen kontinuierlich zurückkommt. Um das Vertrauen vom Partner wieder zu gewinnen, ist es wichtig, ihm erstmal Freiraum zu geben. So ist er in der Lage, über die ganze Sache nachzudenken und sich über die eigenen Gefühle klarzuwerden. Wenn du sie bzw. ihn nun zu einer Entscheidung drängen würdest, kann das möglicherweise eine voreilige Entscheidung hervorrufen, die ihr beide später bereut. Du kennst das doch sicherlich. Aus einer total emotionalen Situation heraus, triffst du eine Entscheidung und musst nach einiger Zeit und etwas Abstand feststellen, dass du einfach überreagiert hast. Aufgewühlte Emotionen machen halt etwas mit uns, was wir nicht immer so kontrollieren können wie wir es vielleicht wollten. Versuche es doch einmal mit folgenden Worten: Hey, mir ist absolut bewusst, dass du mir jetzt nicht sofort wieder vertraust, auch wenn du mir verzeihen möchtest. Ich will, dass du weißt, dass ich auf dich warte und mir nichts sehnlicher wünsche als, dass wir wieder liebevoll und vertrauensvoll miteinander umgehen können. Nimm dir also die Zeit, die du brauchst und bitte spreche mit mir, wenn du irgendwo Bedenken hast. Ich will auf keinen Fall, dass irgendwelche Zweifel bleiben.

    7) Abstand zulassen, aber dennoch kommunizieren

    Wenn dein Partner bzw. deine Partnerin aufgrund des Vertrauensbruchs einfach eine Zeit lang um Abstand von dir bittet, ist es wichtig, ist es zwar wichtig, das zu respektieren, allerdings solltest du darauf achten, die Kommunikation nicht komplett einschlafen zu lassen. Wenn sie oder er dich nicht sehen oder treffen möchte, schreibe hin und wieder einen Brief eine Nachricht, um zu zeigen, dass du ebenso unter der Situation leidest und häufig an ihn oder sie denken musst. Ein Telefonat, ein persönliches Gespräch oder gemeinsame Unternehmungen sind natürlich noch besser. So stellt ihr wahrscheinlich schneller fest, wie schön es doch ist, sich so vertraut zu sein und was genau die kleinen Gesten sind, die euch aneinander so sehr gefallen. Solltet ihr gemeinsam etwas unternehmen, z.B. einen Spaziergang am Meer, kann das schöne Erinnerungen wachrütteln. Solche Momente kannst du dazu nutzen, um zu sagen: „Kannst du dich erinnern, als wir das letzte Mal hier waren? Es war so verdammt kalt, dass uns Hände und Füße eingefroren waren und wir zuhause beide in die Badewanne gestiegen sind.“ Und natürlich lässt sich auch dann einmal ehrlich fragen, wie es dem anderen im Moment geht. Denn du willst ja alles dafür tun, damit er bzw. sie sich mit dir wieder wohlfühlt. Wenn es euch allerdings schwerfällt eine Unterhaltung ohne Streit zu führen, könntest du auch anregen, eine vertraute Person als Mentor vorzuschlagen. Das gibt deinem Partner bzw. Partnerin evt. das Gefühl einer gewissen Sicherheit, sich nicht mit dir allein auseinandersetzen zu müssen. Und in letzter Konsequenz kann selbstverständlich eine Paartherapie hilfreich sein.

    8) Mehr als Worte sind Taten – beweise es

    Zeige ganz deutlich, dass er oder sie auf dich zählen kann. Das bedeutet natürlich, dass du weiterhin ehrlich bleibst, dich an Abmachungen hältst und an den existierenden Problemen arbeitest. So wird dein Partner langsam merken, dass er oder sie auf dich zählen kann. Mache nur Versprechungen, die ehrlich gemeint sind und auch von dir eingehalten werden. Und den Worten müssen dann auch Taten folgen. Versuche in der Zeit, in der du aktiv Vertrauen wiederaufbauen möchtest, aufmerksamer zu sein und deine Gefühle mehr zum Ausdruck zu bringen. Das oftmals die Dinge, die im Alltag so gerne untergehen. Stelle dir vor, deine Partnerin bzw. dein Partner erledigt etwas, worum ihr euch eigentlich beide hättet drum kümmern müssen. An der Stelle zu sagen: „Hey, super, dass du das erledigen konntest. Ich wäre da auch in den nächsten Tagen echt nicht zu gekommen. Dankeschön.“ Verstärken kannst du das Ganze natürlich mit einer lieben Umarmung und einem Kuss. Mehr Verantwortung zu übernehmen und Dinge zu erledigen, die sie oder ihn entlasten, kann ebenfalls dazu beitragen, dass eure Beziehung eine andere Wendung bekommt. Natürlich sollst du dabei immernoch du bleiben, sonst wäre es wahrscheinlich nichts, was auch in Zukunft funktioniert. Gemeint ist, dass die Zeit nach einer Vertrauensverletzung auch die Zeit eines Neubeginns sein kann. Und du kannst dann beweisen, dass es auch anders geht.
    Das allerwichtigste ist natürlich eine gute und ehrliche Kommunikation!

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