Gute Beziehung

Was macht eine gute Beziehung aus?

Worin liegt das Geheimnis einer guten Beziehung? Sehnen wir uns nicht alle danach, den einen oder die eine zu finden? Wir wünschen uns ein Happy End bis ans Ende unserer Tage. Hollywood hilft da leider nicht viel weiter. In der Regel enden die Liebesfilme, wenn der Held die Schöne erobert hat. Und dann? Wie schaffen es die beiden dann durch den Alltag und bis ans Ende ihrer Tage?
Der Anfang ist meist noch relativ einfach. Die Welt ist rosarot, die Hormone sind in Höchstform, am liebsten würde man den anderen nicht mehr loslassen. Verliebte sind oft regelrecht aufeinander fixiert, doch irgendwann kommt der Alltag. Dann geht es um profane Dinge wie Haushalt organisieren, Elternabende, Schwiegermütter, nicht zugeschraubte Zahnpastatuben, kurz gesagt die Organisation der Partnerschaft zwischen Job, häuslichen Pflichten, Hobbys, eventuell den Kindern und all den kleinen Dingen, die den Alltag ausmachen.

Dieser Spagat ist für viele Paare eine Herausforderung und etliche scheitern daran. Wie schafft man es, nicht nur die Liebe, sondern auch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Alltag nicht untergehen zu lassen, und dafür zu sorgen, dass es ein „miteinander den Weg gehen“ wird. Und nicht gegeneinander. Und das ganze bitte auch noch glücklich und zufrieden.
Wer nach vielen Jahren Beziehung, trotz oft anstrengendem und herausforderndem Alltag, immer noch bedingungslos „Ja“ zu seinem Partner sagt, hat auf jeden Fall etwas richtig gemacht.
In diesem Artikel will ich das Thema einmal genauer betrachten, so dass du bestimmt einige Anregungen mitnehmen kannst.

Die Basics

Gehen wir davon aus, die Liebe ist da – und der Wille es gemeinsam zu versuchen. Zwei Menschen, der erste rosarote Schub der Verliebtheit ist vorbei, der Alltag beginnt. Wie schafft man es, die Liebe durch den Alltag zu bringen und auch noch in zehn oder zwanzig Jahren glücklich miteinander zu sein?
Zu den Basics für eine gute Beziehung gehören auf jeden Fall Vertrauen, Respekt, Achtung und Verständnis. Große Worte – aber ohne geht es nicht, wenn eine Beziehung auf Augenhöhe stattfinden soll.
Eine gute Beziehung bedeutet nicht nur, dass man es lange miteinander aushält. Eine gute Beziehung hat eine Qualität, in der sich beide Partner sicher und geborgen fühlen. Und das funktioniert nur, wenn man sich gegenseitig vertraut und den Partner, egal in welcher Situation, respektvoll behandelt.
Es gibt viele Paare die schon ewig zusammen sind. Aber nicht, weil sie sich glücklich und geborgen fühlen, sondern aus mangelnder Perspektive. Es bestehen Abhängigkeiten und mindestens einer der Partner ist unglücklich. Das ist eher ein miteinander aushalten und sicherlich nicht erstrebenswert. Wenn Beziehungen nur noch Zweckgemeinschaften sind, um die Kinder groß zu ziehen oder das Haus abzuzahlen, dann ist das weit von einer guten Beziehung entfernt und sicherlich kein zufriedenstellender Zustand. Es muss dann halt irgendwie gehen.
Eine gute Grundlage für eine glückliche Beziehung ist, wenn zwei Menschen die sich lieben, in ihrer persönlichen Entwicklung soweit gewachsen sind, dass sie jeweils für sich selbst und ihr Handeln und ihre Entscheidungen die Verantwortung übernehmen, und nicht den anderen als Projektionsfläche missbrauchen.
Was ich damit meine? Viele Beziehungen scheitern daran, dass beide Partner so hohe Ansprüche an den jeweils anderen haben. Sie glauben, der andere muss sie glücklich machen und dafür sorgen, dass es ihnen gut geht. Das ist von vorneherein zum Scheitern bestimmt. Das kann nicht funktionieren. Niemand kann auf Dauer diesen Erwartungen standhalten. Das führt zu Frustration, und zu Beziehungen, in denen die Partner sich gegenseitig fertigmachen und ist sicherlich mit ein Grund für die hohe Trennungsquote. In dem Irrglauben, dass der nächste Partner besser sein wird und einen glücklich machen wird, beginnt das Spiel von vorne. So ist es zumindest häufig der Fall.

Kennst du das?

  • Ich liebe dich, wenn …
  • Würdest du mich lieben, würdest du nicht …
  • So funktioniert die Liebe nicht und auch keine Beziehung. So funktionieren Abhängigkeiten. Und in Abhängigkeiten gibt es immer mindestens einen Verlierer.
    Liebe stellt keine Bedingungen. Liebe ist ein Geben und Nehmen.

    Eine gute Beziehung führen

    Die Entscheidung

    Ein wichtiger Schritt ist mit Sicherheit erst einmal die eigene Entscheidung. Die Entscheidung zu dem Partner mit einem ganz klaren „Ja“. Nicht vielleicht oder mal schauen. Sondern aus ganzem Herzen „Ja“ zu sagen.
    Das klingt vielleicht im ersten Moment banal. Aber es geht nicht um das „Ja, ich will“ vor dem Traualtar, sondern um die Bereitschaft, einen anderen Menschen in seiner Ganzheit, mit all seinen Macken, Fehlern, Stärken und seiner Großartigkeit zu akzeptieren. Und die Bereitschaft, dies auch alles zu bejahen, wenn es einmal nicht gut läuft.

    Liebe ist, wenn dein Partner Dinge tut, die du total bescheuert findest, du es aber tolerieren kannst. Liebe ist, wenn er Fehler macht, und du nicht meckerst oder die Beziehung in Frage stellst, sondern zu ihm hältst.
    Liebe bedeutet loslassen, Freiraum geben. Liebe ist Vertrauen.
    Eine gute Beziehung setzt Liebe und Loyalität voraus. Und das nicht nur an den rosaroten Tagen. Dann ist es keine Kunst. Wie reif die Partner sind, und wie ernst sie Loyalität, aber auch Fürsorge und Respekt nehmen, zeigt sich in der Krise.

    Und wir wissen alle, dass Krisen zum Leben gehören. Sie ereignen sich immer im ungünstigsten Moment und stellen uns auf die Probe. Krisen haben aber auch eine gute Seite. In diesen Situationen können wir zeigen, was wir können und vor allem, wozu wir gemeinsam in der Lage sind.

    Streiten ist eine Kunst

    Der verliebte Teil ist wie gesagt immer die leichte Übung. Solange zwei Menschen in der Turtel-Phase sind, ist alles wunderbar. Aber was geschieht, wenn einer das erste Mal schlechte Laune hat oder wütend ist? Was geschieht, wenn einer den anderen kritisiert?

    Wer denkt, dass eine gute Beziehung bedeutet, dass immer eitel Sonnenschein ist, wird leider umdenken müssen. Wir reden von Menschen, nicht von Heiligen. Der erste Streit, die erste Meinungsverschiedenheit ist quasi vorprogrammiert. Und dann lässt sich schnell erkennen, wie der jeweilige Partner damit umgeht.
    Paare, die eine gesunde Streitkultur haben, werden hier auf Dauer als Sieger hervorgehen und die eindeutig besseren und zufriedeneren Beziehungen haben. Aber was bedeutet Streitkultur? Nun, zum Beispiel, nicht unbedingt Recht haben wollen. Hier sind Eigenschaften gefragt, wie zuhören, Empathie empfinden, Verständnis für den Standpunkt des anderen zeigen. Es bedeutet auch, die Größe zu haben, zwei Meinungen nebeneinander stehen zu lassen und einen Kompromiss zu schließen, der beiden gerecht wird. Es kann auch bedeuten, nachzugeben – dem andern zuliebe.

    Wenn dies von beiden Partnern ausgeht und praktiziert wird, werden Meinungsverschiedenheiten der Beziehung keinen Schaden zufügen. Partner, die sich sicher in einer Beziehung fühlen, halten auch mal aus, wenn der andere schmollt oder sich zurückzieht. Sie nehmen nicht alles persönlich und zweifeln nicht direkt an der Liebe des anderen.

    Kommunikation heißt das Zauberwort

    Damit im Alltag diverse Herausforderungen und alle Hindernisse und Wirren des Lebens zusammen bewältigt werden können, ist Kommunikation ein unabdingbarer Helfer.
    Es gibt Beziehungen, in denen wird unglaublich viel geredet (meistens von einem Partner), aber nicht miteinander kommuniziert. Kommunikation zeigt sich nicht in der Menge der Worte, die auf den anderen abgefeuert werden, sondern eher an der Art und Weise.

    Kommunikation in der Beziehung bedeutet im ersten Schritt, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche klar formulieren. Außer man ist mit einem Hellseher liiert.
    Wenn du eine glückliche Beziehung führen möchtest, solltest du dir immer darüber im Klaren sein, dass es um zwei verschiedene Menschen geht. Zwei Menschen, zwei Realitäten, mit unterschiedlichen Wahrnehmungen und Bedürfnissen. Wenn dein oder deine Partnerin z.B. immer raten muss, was mit dir los ist, stellt sich ganz schnell Ärger und Frustration ein. Eine gute Beziehung wächst mit ihren Herausforderungen.

    Was ist wichtig für eine gute Beziehung

    Und sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage

    War das schon alles? Reicht es, wenn ein Paar sich achtsam und mit Respekt behandelt, eine funktionierende Kommunikation und eine gesunde Streitkultur hat?
    Nun – damit hätte dieses Paar schon viel mehr als die meisten anderen. Es ist eine Grundvoraussetzung. Aber das ist ja nicht der Grund, warum zwei Menschen zueinander finden.
    Paare, die eine gute und zufriedenstellende Beziehung führen, haben gemeinsame Interessen. Sie tun vielleicht nicht alles gemeinsam, aber sie haben einen gemeinsamen Nenner. Das betrifft nicht nur persönliche Interessen, wie Sport oder Kunst, oder Literatur – es geht auch um ähnliche Weltanschauungen. Das kann das Interesse an einem nachhaltigen Lifestyle sein oder der Ehrgeiz, Karriere zu machen. Das kann der Wunsch nach einem konservativen klassischen Familienmodell mit Vater, Mutter, zwei Kindern und Eigenheim im Vorort sein, oder der Drang, als Nomade leben zu wollen und viel zu reisen. Was auch immer. Ich glaube, du verstehst, was ich meine. Es muss einfach ein gemeinsames Fundament geben, auf dem beide gemeinsam feststehen können.

    Viele Paare haben in einer gemeinsamen Weltanschauung oder ähnlichen Zielen eine gute Basis gefunden, auf der sie aufbauen können. Manchmal ist es jedoch auch gerade der Gegensatz, oder man findet trotz gegensätzlicher Interessen zueinander. In solch einem Fall müssen jedoch Vertrauen und Verständnis sehr tief sein, um die Andersartigkeit und die manchmal vielleicht gegensätzlichen Vorstellungen zu vereinen.

    Fakt ist, dass eine Beziehung Arbeit bedeutet, und zwar vom ersten Tag an. Eine Beziehung mit einem anderen Menschen ist nichts Statisches. Dinge, die gestern funktioniert haben und richtig waren, können morgen falsch sein. Die Welt um uns herum ist in einer permanenten Veränderung. Und wir mit ihr. Daher müssen wir auch in unseren Beziehungen flexibel sein.
    Eine Beziehung steht immer wieder auf dem Prüfstand. Man könnte sagen, sie muss ab und zu mal über den TÜV. Und wenn es eine Mängelliste gibt, bedeutet das Arbeit.
    Ein „Ja“ zu einem Menschen hat also herzlich wenig mit Hollywood zu tun, dass die Frau schmachtend in die Arme des Mannes sinkt, ein „Ich liebe dich“ geflüstert wird und alles ist gut. Es ist schön, wenn auch diese Szene vorkommt, aber dann fällt der Vorhang und die Arbeit beginnt. Ein „Ja“ bedeutet, den Partner mit allen Konsequenzen, und all seinen Facetten liebevoll anzunehmen und nicht bei der ersten Schwierigkeit oder den ersten Differenzen am liebsten die Flucht ergreifen zu wollen.
    Sätze wie, „Du liebst mich nicht wirklich, sonst würdest du nicht XY sagen oder tun …“ sind der Anfang für das Ende einer Beziehung.
    Deshalb, nur Mut. Glückliche bzw. gute Beziehungen sind kein Geschenk des Himmels und auch kein Zufall. Sie sind das Ergebnis von zwei Menschen, die sich aktiv engagieren und es schaffen, als zwei Individuen auch ein „Wir“ zu leben. Zwei Menschen die wissen, dass der Himmel eben nicht permanent rosarot ist und deshalb nicht gleich in eine Krise stürzen. Zwei Menschen, die sich vertrauen, achten und respektieren und einander größtmögliche Freiheit lassen. Der Gewinn, den man aus solch einer Partnerschaft zieht, ist unbezahlbar.

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