Du hast gerade eine Trennung hinter Dir? Eine Trennung, die sehr schmerzhaft für Dich war? Doch wie kannst Du nun endlich wieder glücklich werden?

Diese Frage, dieses Thema überhaupt, liegt mir persönlich sehr am Herzen. Weil ich mir vor vier Jahren genau die gleichen Fragen gestellt habe. Ich wurde verlassen. Und das brach mir das Herz. Ich wusste weder aus noch ein. Geschweige denn, ob ich jemals wieder glücklich sein würde….

Und doch habe ich es geschafft. Weil ich verschiedene Dinge ausprobiert habe. Weil ich diese Herausforderung auf mehreren Ebenen angegangen bin. Meine Erkenntnisse und Tipps will ich Dir nun an dieser Stelle mitgeben:

1) Wie die Trennung auf drei Ebenen verarbeitet wird

2) Warum diese drei Ebenen so wichtig sind

3) Wie wir die Trennung auf diesen drei Ebenen verarbeiten

4) Wie der Alltag in dieser Situation aussehen könnte

5) und das Schlusswort

 

Wir verarbeiten nach der Trennung auf 3 Ebenen:

Welche das sind? Das erfährst Du hier:

Auf der emotionalen Ebene

Oft bekommt man Heulkrämpfe. Oder Wutausbrüche! Vielleicht zittert man auch am ganzen Leib. Hat Sehnsucht nach dem oder der Ex.

Die Gefühle sind also äußerst vielfältig. Und fallen in der Regel bei jedem etwas anders aus. Auch in einem unterschiedlichen Schweregrad. Es kommt immer auf die jeweilige Situation drauf an!

 

Dieser Verarbeitungsprozess findet also auf der emotionalen Ebene statt! Auf ex-ratgeber.info wird dieser Part mit einigen Übungen ab Phase 3 (siehe dort) genauer beschrieben.

 

Auf der körperlichen Ebene

Magenkrämpfe. Müdigkeit. Extreme Konzentrationsstörungen. Wir leiden unter einer massiven Störung vom Stoffwechsel und Hormonhaushalt! Denn für unseren Körper bedeutet der Liebeskummer vor allem eines: purer Stress. Und mit dem muss er erst einmal zurecht kommen…

Dieser Verarbeitungsprozess findet also auf der körperlichen Ebene statt!

Auf geistiger Ebene

Wir schwelgen viel in Erinnerungen. Denken viel an den oder die Ex! Machen uns Vorwürfe. Denken „Ach, hätte ich doch nur das und das (nicht) getan….“ und so weiter. Wir zerfleischen uns, ziehen uns selbst noch weiter runter. Machen die Situation dadurch nur noch schlimmer.

Und das vor allem wegen der unbewussten Überzeugung „ich bin nicht gut genug“! Diese kommt vor allem jetzt, in einer solchen Extremsituation auf. Vor allem dann, wenn wir verlassen wurden. Gerade jetzt fällt es schwer, sich selbst immer noch so anzunehmen, sich eben NICHT diese Vorwürfe zu machen. Gerade jetzt, wo die Selbstliebe und -akzeptanz eigentlich so wichtig wären…

Dieser Verarbeitungsprozess findet also auf der geistigen Ebene statt!

 

Warum musst du diese 3 Ebenen kennen?

Weil jede die andere bedingt! Was wir denken, wird zu Gefühlen. Was wir fühlen, wirkt auf den Körper. Und der Körper beeinflusst wieder unser Denken!

Du siehst: Es ist eine Art Kreislauf. Deshalb ist es so wichtig, eben nicht nur an einer einzelnen Ebene zu arbeiten. Sondern ganzheitlich an die Sache heran zu gehen. Genau das tun wir hier mit unserer Strategie!

(Ebenso…)

Während der Trennung verarbeiten wir immer auf diesen 3 Ebenen unterbewusst! Aber nur selten bewusst!

(Das heißt…)

Wenn wir auf diesen 3 Ebenen bewusster die Verarbeitung vorantreiben, geht es uns schneller besser!

(Aber…)

Es ist kein Allheilmittel! Trennungen werden immer Zeit abverlangen! Zeit und auch Geduld. Gib daher bitte nicht gleich auf, wenn das gewünschte Ergebnis, der gewünschte Effekt nicht sofort eintritt. Manches braucht einfach seine Zeit!

Wie verarbeiten wir auf diesen 3 Ebenen?

Die Körperliche Ebene:

Sport:

Suche Dir eine Sportart aus, die Dir Spaß macht. Versuche, mindestens dreimal die Woche Sport zu treiben. Es müssen ja nicht gleich drei Stunden sein! Auch kürzere Einheiten besonders zu Beginn sind gut. Doch versuche wirklich, vom Sofa aufzustehen. Und körperlich aktiv zu werden.

Warum hilft es:

Sport bewirkt eine positive Änderung von Stoffwechsel und Hormonhaushalt. Beim Sport werden nämlich sogenannte Glückshormone wie Dopamin oder Serotonin ausgeschüttet. Und diese sorgen dafür, dass wir uns besser fühlen. Dass die Melancholie weniger Chancen hat.

Und: Du wirst fitter. Schlanker vielleicht auch. Wenn das mal nichts ist…

 

Ernährung:

Versuche, Dich möglichst gesund und ausgewogen zu ernähren. Viel Abwechslung auf Deinen Essteller zu bringen! Und auf zu Fettiges, Süßes, Junk Food und Co zu verzichten…

Warum hilft es:

Kummer nimmt Energie. Gesunde Ernährung gibt sie Dir wieder zurück. Und wie gesagt: Vor allem Dein Körper ist jetzt, in dieser stressigen Phase, auf Nährstoffe, Mineralien und Vitamine angewiesen. Bitte gebe sie ihm auch! Er tut schon so viel für Dich…

 

Die seelische Ebene:

Folgender Prozess hilft:

  1. Emotion bewusst fühlen: Fühle diese eine Emotion, die nun in Dir hoch kommt. Sei es Wut, Trauer oder Sehnsucht.
  2. Gefühl bewusst steigern: Indem Du beispielsweise an bestimmte Situationen zurück denkst. Oder bestimmte Erinnerungen herauf beschwörst.
  3. Gefühl bewusst heraus lassen! Auf die körperliche oder emotionale Art und Weise. Was immer Dir am besten gefällt…

An einem Beispiel:

  1. Trauer durch traurige Musik oder alte Erinnerungsfotos aufkommen lassen: Höre zum Beispiel Euer damaliges Lieblingslied. Bei dem Dir automatisch die Tränen kommen. Schaue dabei alte Fotos von Euch beiden an. Als Ihr so glücklich wart.
  2. Trauer bewusst steigern, bis man z.b weint: Tue das so lange, bis Du scheinbar nur noch aus Trauer bestehst.
  3. Alles von der Seele schreiben! Nimm Dir Zeit, Stift und Papier. Halte alles fest, was Dir gerade durch den Kopf geht.

 

Die geistige Ebene:

1.) Neue Denkmuster schaffen:

Die wichtigsten Denkmuster

 

„Er/sie hat mich verlassen, weil ich nicht gut genug bin“ „Er/sie hat mich nicht verlassen, weil ich nicht gut genug bin, sondern, weil einfach keine Liebe mehr da war. Es hat nichts mit mir zu tun“
„Er/sie ist an allem Schuld“ „In der Liebe gibt es keinen schuldigen“
„Ich werde nie den/die Richtige/n finden“ „Da draußen gibt es jemanden, der perfekt zu mir passt.“
„Ich werde niemals wieder glücklich sein.“ „Auch diese schmerzliche Zeit wird vergehen. Und ich werde danach umso stärker sein.“

 

2.) Neue Blickwinkel entdecken:

Gegenstand der Beziehung hinterfragen:

1.) War es Liebe oder eher die Liebe zu einem gemachten Idealbild, das nicht erfüllt wurde?

2.) Suchte ich in ihm oder ihr meine/n Mutter oder Vater?

3.) War es (auch aus) Angst vor Einsamkeit, warum wir zusammen waren?

4.) Wie sehr habe ich schlechte Momente verdrängt und warum?

5.) 5 Gründe aufschreiben, warum es viel besser ist getrennt zu sein!

→ Mehr dazu kannst du auch unter interfe.net finden!

→ Um was geht es?

Es geht vor allem darum, neue Blickwinkel zu entdecken! Die durch „Aha-Effekte“ sehr schnell neue Emotionen auslösen können. Und mitunter lang anhaltenden Liebeskummer auflösen können.

Wichtig: Reflektiert und Ehrlich zu sich sein!

 

Wie könnte nun dein Alltag aussehen?

Damit Du weißt, was Dich erwartet: Hier unser Wochenplan für Dich!

Tag Aktion
1 Kontaktabbruch Erster wichtiger Schritt: Stelle den Kontakt zu ihm oder ihr ein (sofern noch nicht geschehen)
2 Planung Erstelle einen Plan. In Sachen Sport, Ernährung und so weiter
3 Beginne mit dem Sportprogramm Und ziehe das auch weiterhin durch. Tue es für Dich selbst!
4 Lasse Deine Gefühle raus Und zwar bewusst. Laufe nicht vor ihnen davon. Verdränge sie nicht. Das würde alles nur noch schlimmer machen!
5 Beschäftige Dich auch weiterhin mit den Gefühlen Denn sie sind nun mal besonders stark. Gebe Dir also selbst Zeit, diese zu bewältigen. Wenn nötig, kannst Du diese Phase auch verlängern. So lange Du es eben brauchst.
6 Gehe in die Analyse Nun ist die geistige Ebene dran. Warum ist Eure Beziehung gescheitert? Beschäftige Dich mit den obigen Fragen! Nimm Dir auch für diesen Schritt wirklich Zeit…
7 Werfe einen Blick in die Zukunft Was willst Du in Zukunft und in Deinem Leben erreichen? Halte das fest! Und überlege Dir, wie Du diese Ziele realisieren kannst. Beginne damit so schnell wie möglich!

 

 

 

Fazit:

Ja, es ist möglich, nach dem Aus wieder glücklich zu sein! Auch, wenn das jetzt so unwahrscheinlich für Dich erscheint.

Doch wird es Dir gelingen. Wenn Du an der Sache dran bleibst. Wenn Du geduldig und verständnisvoll Dir gegenüber bist. Und wenn Du ganzheitlich, also auf der geistigen, der körperlichen und der emotionalen Ebene an die Sache heran gehst. Dann wird es Dir gelingen! Und Du wirst stärker sein als zuvor…